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Wer ist Amir Tataloo, und warum es diese Kampagne gibt

Wer Amir Tataloo ist, wofür diese Kampagne steht und welche Grundsätze in ihrem Kern stehen: Meinungsfreiheit, rechtsstaatliches Verfahren und Menschenwürde.

Von Free Amir Tataloo Campaign 2 Min. Lesezeit
Porträt von Amir Tataloo

Amir Tataloo (geboren als Amir Hossein Maghsoudloo) ist einer der meistgefolgten Pop- und Rap-Künstler des Iran. Über mehr als ein Jahrzehnt hat er ein großes Online-Publikum aufgebaut und ist, wie viele populäre Künstler, eine umstrittene Person des öffentlichen Lebens, die aus unterschiedlichen Gründen bewundert oder kritisiert wird.

In dieser Kampagne geht es nicht darum, ob man seine Musik mag oder seine Ansichten teilt. Es geht um die Grundsätze, die seine Situation aufwirft: Meinungsfreiheit, rechtsstaatliches Verfahren, ein faires Verfahren und Menschenwürde. Wenn diese Schutzrechte für eine Person geschwächt werden, sind sie für alle geschwächt.

Was diese Kampagne ist

Die Position der Kampagne ist klar: Niemand sollte für friedliche Meinungsäußerung mit Hinrichtung oder Bestrafung rechnen müssen, und jeder hat Anspruch auf ein faires, transparentes Gerichtsverfahren. Das sind keine parteiischen Behauptungen. Es sind weithin anerkannte Standards, die im internationalen Menschenrechtsschutz festgeschrieben sind.

Was diese Kampagne nicht ist

Die Kampagne maßt sich kein Urteil über Schuld oder Unschuld an, billigt nicht jede Äußerung des Künstlers und verlangt von niemandem, die Bedenken derer zu ignorieren, die ihm widersprechen. Ein Prinzip für eine Person zu verteidigen ist der Weg, auf dem dieses Prinzip für alle wirklich bleibt.

Wie man sich verantwortungsvoll einbringt

Das Nützlichste, was Unterstützer tun können, ist, bei den Fakten zu bleiben: sich auf glaubwürdige Menschenrechtsorganisationen zu stützen, geprüfte Fakten von Gerüchten zu trennen und verantwortungsvoll zu teilen. Die Seite „Ressourcen“ führt die grundlegenden Dokumente und die etablierten Organisationen auf, die Fälle wie diesen beobachten.

Quellen

  • Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (1948).
  • Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte (ICCPR).
  • Berichte etablierter Menschenrechtsorganisationen, aufgeführt unter „Ressourcen“.

Fallbezogene Fakten werden gesondert unter „Den Fall verstehen“ mit Quellen dargelegt und dort, wo die Überprüfung noch andauert, deutlich gekennzeichnet.

Bereit zu helfen?

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um sich zu informieren, zu verifizieren und verantwortungsvoll zu teilen.